SouL – Sozial- und Lebenskompetenzförderung
Starke Kompetenzen für starke Jugendliche: Mit unserem Projekt „SouL“ (Sozial- und Lebenskompetenzförderung) bieten wir Schülerinnen und Schülern der 7. Klassen die Möglichkeit, wichtige Fähigkeiten für ein selbstbewusstes und verantwortungsvolles Leben zu entwickeln.

Das Projekt ist ein zentraler Bestandteil unseres schulischen Präventionsplans und fest im Schulalltag der Alexander-von-Humboldt-Oberschule Chemnitz verankert.
Was ist „SouL“?
„SouL“ begleitet die Jugendlichen ein ganzes Schuljahr lang im Rahmen des fachübergreifenden Ethikunterrichts.
In Zusammenarbeit mit erfahrenen Kooperationspartnerinnen und -partnern aus der Chemnitzer Kinder- und Jugendhilfe werden verschiedene Themenschwerpunkte praxisnah und lebensweltnah im Gruppenkontext vermittelt. Eine Lehrkraft der Schule begleitet und betreut die Klassen während des gesamten Projekts.
Unsere Ziele
Das Projekt „SouL“ verfolgt mehrere zentrale Zielstellungen, die eng mit den Inhalten des Ethikunterrichts verknüpft sind.
Stärkung und
Sensibilisierung
der Schülerinnen und Schüler in den Bereichen Gewaltprävention, Jugendmedienschutz, sexuelle Bildung, Suchtprävention und Demokratieförderung.
Einsatz von Expertinnen
und Experten (KOOP),
die als Fachleute für Präventionsthemen praxisnahe Impulse geben.
Schaffung von Lern- und Erfahrungsräumen,
in denen die Jugendlichen zielgruppenspezifisch, bedarfsgerecht und mit Blick auf nachhaltiges Lernen sowie Alltagstransfer arbeiten können.
Vernetzte
Förderung
durch die Zusammenarbeit und gegenseitige Ergänzung der Kooperationspartner und Lehrkräfte – für eine umfassende und ineinandergreifende Unterstützung der Jugendlichen.
Für jedes Schuljahr steht fest, wann und in welchem Umfang die Kooperationspartner ihre Themenschwerpunkte in den Klassen bearbeiten. Die KOOP gestalten die Module lebensnah und praxisorientiert, sodass die Schülerinnen und Schüler aktiv mitarbeiten und eigene Erfahrungen sammeln können.
Während der Projektzeit werden die Kooperationspartner von einer Ethik-Lehrkraft begleitet und organisatorisch von der Schule unterstützt. Die Ergebnisse und Erkenntnisse aus den „SouL“-Modulen werden von den Jugendlichen gemeinsam mit den KOOP in einer eigenen Präsentationsform festgehalten – zum Beispiel in einem Portfolio oder Projektbuch.
Ein besonderes Highlight: Die Schülerinnen und Schüler präsentieren ihre Erfahrungen im folgenden Schuljahr der neuen 7. Klasse und geben ihr Wissen so direkt weiter. Eine Benotung oder Bewertung gibt es im Projekt nicht – der Fokus liegt auf persönlicher Entwicklung und nachhaltigem Lernen.
So läuft „SouL“ ab
Die „SouL“-Stunden finden im zweiwöchentlichen Rhythmus statt und sind modular aufgebaut.
Die Teilnahme am Projekt ist für alle Schüler:innen und Schüler kostenfrei.
